Cape Town Travel Diary – ein kleiner Kapstadt Guide

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Cape Town Travel Diary.

Nach einer Woche Urlaub und einem Digital Detox Tag, sind wir endlich in Knysna angekommen. Wir hatten eine tolle Woche in Kapstadt und konnten in einer Woche alles stressfrei abklappern. Damit ihr einen kleinen Einblick in unsere Reise bekommen könnt, habe ich ein Travel Diary für euch. Ich verrate euch einige Tipps, Restaurant-Empfehlungen und einen kleinen Plan, was man alles in Kapstadt machen kann.

Kapstadt Guide

Tag 1: Wir sind relativ früh in Kapstadt angekommen und wurden Dank unseres Airbnb’s abgeholt. Unser kleines Apartment lag in Sea Point, was eigentlich ziemlich Zentral ist. Wir hatten eine kleine Küche, ein schönes lichtdurchflutetes Schlafzimmer und konnten zu Fuß vieles erreichen. Nach dem „Check-in“ sind wir direkt Richtung Waterfront spazieren gegangen. Von Sea Point ist es eine weite Strecke zu Fuß, aber auf jeden Fall schön Kapstadt fußläufig zu erkunden. Die Waterfront ist schön anzusehen, aber wirklich sehr Touristisch. Trotzdem kann man dort schön entspannt Kaffee trinken und etwas kleines snacken.

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postcard from CT. #capetown #stormwestravels

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Später ging es dann mit einer Freundin Richtung Strand. Da sie schon länger in Kapstadt ist, kannte sie sich mit Insider Stränden perfekt aus. Es gibt nämlich einen kleinen versteckten Strand, der nicht so überlaufen ist. Der Eingang liegt quasi direkt neben dem Bootleger in Camps Bay. Wer also seine Ruhe haben möchte, ist an diesem kleinen Fleck bestens aufgehoben.

Abends ging es dann für uns an die Kloof Nek Rd., wo wir uns in The Power & The Glory, einer coolen Bar, einen Sundowner gönnten. Gegenüber haben wir dann im El Burro Taqueria diniert, was ich euch auf jeden Fall empfehlen kann. Wer auf mexikanisch steht und auch etwas schärferes Essen, der ist hier richtig. Taco Love! Zu Fuß ging es dann weiter ins Waiting Room, ein Club an der Kloof Street, welcher irgendwie an Berlin erinnert. Auf der Kloof Street solltet ihr aber Abends lieber nicht alleine spazieren gehen, denn hier könnte es gefährlich werden.

Uber ist in Kapstadt super günstig und auch auf jeden Fall sicherer als Taxi. Falls ihr also kein Auto für die Zeit gemietet habt, kommt ihr auch mit Uber sehr gut über all hin. (Die teuerste Strecke die wir hatten waren umgerechnet ca. 9€)

Tag 2: Am zweiten morgen habe ich zusammen mit Magdalena, die jetzt in Kapstadt studiert, im Sea Point Bootlegger gefrühstückt. Bootlegger bietet ein tolles Frühstücksangebot an und kann man eigentlich mit einigen Frühstückslokalen in Berlin vergleichen. Später am Nachmittag sind wir dann auf den Tafelberg, wo wir eigentlich zuerst raufwandern wollten, aber zum Glück(!!!) war das Wetter nicht optimal. Schon alleine die Gondel Fahrt nach oben hat sich gelohnt, da man einen wirklich schönen Ausblick über Kapstadt bekommt. Wir haben für zwei Personen Hin- und zurück ca. 38€ bezahlt. Leider war es oben so stark bewölkt, dass wir von der Aussicht überhaupt nichts hatten. Was aber irgendwie nicht schlimm war, denn es hatte irgendwie ein besonderes, ja gar mystisches Feeling.

 

Nach der wohlverdienten nicht-Wander-Tour haben wir uns dann einen Burger bei Jerry’s Burger Bar gegönnt. Was ich euch auf jeden Fall empfehlen kann, ist der guava & rosewater Roiboos Ice Tea – super lekka. Die Burger sind aber auch richtig lecker.

Tag 3:  Yes, I know,  Bo Kaap ist auch wirklich sehr touristisch. Aber ich finde, dass die bunten Häuser so schön sind und schließlich kann man dort auch coole Erinnerungsfotos machen (oder auch Whats-App Postkarten für die Eltern). Bo Kaap ist aber nicht so groß, also solltet ihr euch einen Plan machen, was ihr danach in der Nähe anschauen könntet. Signal Hill wäre da beispielsweise nicht mehr weit entfernt und das könnte man Prima anknüpfen. Wir sind aber zur Waterfront gefahren und haben uns dort in einem der Cafés niedergelassen. Da habe ich dann auch meine Vorliebe für Espresso Milkshakes entdeckt, sooo lecker (aber wirklich über all, auch im Bootlegger).

Um den Sonnenuntergang über der Stadt zu beobachten ist Signal Hill the must be place. Jedoch machen viele wahrscheinlich den Fehler, dass sie schon relativ weit vorne ihr Plätzchen suchen. Doch wenn man noch weiter geht, fast bis zum Ende, kommt eine Beton Plattform, von der man den Sonnenuntergang am Besten und fast ungestört beobachten kann! Nehmt euch auf jeden Fall etwas zu trinken mit, wie Wein oder Bier, um dieses Feeling noch mehr zu zelebrieren. Abends haben wir dann Pizza in Bacini’s, 177 Kloof St. in Gardens, gegessen. Pizza mit Avocado? Da muss ich doch nichts mehr zu sagen.

Ihr solltet auf jeden Fall reservieren, denn gerade Abends sind die Lokale ziemlich überfüllt. 

Tag 4: Samstags ging es dann für uns mit Magdalena zum Woodstock Markt in der Old Biscuit Mill. Hier gibt es eine tolle Auswahl an leckerem Essen (also vorher nicht Frühstücken, oder nicht zu viel essen) und auch viele Brands die ihre Mode verkauft haben. Ihr solltet aber auf jeden Fall vorher Geld abheben, denn es gibt nur einen Geldautomaten und es kann sein, dass man ziemlich lange warten muss, um Geld abzuheben, da das alle dort machen wollen.

at the neighbour goods market with @magdalenafuez #stormwestravels #capetown #neighbourgoodsmarket

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Nach dem Markt ging es dann für uns zum Clifton Beach. Hier gibt es ja verschiende Strände, die in Nummern eingeteilt sind, aber irgendwie relativ dicht bei einander liegen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wir waren jeden Falls an diesem Tag am 2. Clifton Beach. Es war nicht überfüllt, was auch daran liegt, dass die Saison einfach vorbei ist.

Das beste Steak ever, ever, ever, gab es im Nelsons Eye! Hier bitte auf jeden Fall vorher reservieren, da sie immer voll sind. Zurecht, denn das Steak ist so verdammt lecker, dass ich immer noch daran denke (und ich mag eigentlich kein Steak). Ich hatte das Rump Steak in Medium vom Grill mit den 3 Toppings, Jalapeños, frittierte Zwiebelringe und Knoblauch Butter und dazu noch Pommes. Um das gleiche Geschmackserlebnis zu haben, wie ich es hatte, empfehle ich genau diese Kombi. Hmm, lekka, lekka, lekka.

Tag 5:  Am 1. Clifton Beach verbrachten wir gefühlt unseren ganzen Tag und haben dort beide Sonnenbrand bekommen. Zum entspannen, lesen und schlafen ist das der perfekte Strand (zumindest war es für uns so). Danach haben wir eine Kleinigkeit im Bootlegger gegessen. Salat kann ich da aber nicht empfehlen. Es war zwar OK, aber nichts besonderes.

Zur letzten verrückten bzw. Leben am Limit Aktion, die wir in Kapstadt gemacht haben, gehört das hochwandern zum Lions Head. Für Abenteuerlustige ist diese Wanderstrecke genau richtig, für Leute die einfach ständig Angst haben, eher nicht sooo cool. Nicht desto trotz war es eine tolle Erfahrung und hat im Endeffekt Wahnsinnig Spaß gemacht. Zieht auf jeden Fall feste Schuhe an, denn es gibt einen Teil, den ihr hochklettern müsst. Zum Sonnenuntergang lohnt sich diese Wanderung auf jeden Fall.

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Im Stacked Diner an der Kloof Street gibt es Burger und Hot Dogs, die man sich selbst zusammenstellen kann. Gerade für zwischendurch, oder wenn man nicht wieder so teuer essen gehen mag, ist das Diner empfehlenswert. Nach dem Diner könnt ihr dann ins Yours Truly gehen, was einige Fußmeter auf der gegenüberliegenden Straße Seite liegt. Die Bar ist an der frischen Luft und hat einen tollen Balkon Bereich, wo regelmäßig DJ’s auflegen.
Tag 6: An unserem letzten Tag in Kapstadt haben wir unseren Mietwagen abgeholt, den wir über Rental Cars gemietet haben. Unser erster Ausflug ging Richtung Kap der guten Hoffnung. Zum Frühstück haben wir in Kalk Bay gehalten, da es dort so viele kleine Restaurants gab. Wir haben bei Sirocco gegessen, ein Restaurant neben dem Kalk Bay Bahnhof. Hier kann ich euch auf jeden Fall empfehlen zu Frühstücken, weil es richtig lecker war. Bestellempfehlung: French Toast Croissant – mit frischen Früchten, Bacon und Syrup (ahh so lecker). Dann sind wir weiter zum Boulders Beach gefahren, wo man die Pinguine sehen kann. Da habt ihr die Möglichkeit einmal mehrere Pinguine auf einmal zu sehen, die man aber nur von einem Steg aus betrachten kann. Etwas weiter rein, kommt man zu einem kleinen Strand, wo auch einige Pinguine liegen. Bringt auf jeden Fall Schwimmsachen mit, da das Wasser da so klar ist und man über die Felsen klettern kann und somit mehr sehen kann. Eintritt brauch man nur einmal Zahlen, das zeigt ihr dann beim jeweiligen Eingang einfach vor. Bargeld solltet ihr auch vorher mitbringen! Der Eintritt kostet ca. 11€ für 2 Personen.

Für uns ging es dann weiter zum Kap der guten Hoffnung. Wenn man Glück hat kann man auf dieser Strecke viele Baboons sehen. Beim Kap der guten Hoffnung habt ihr viele Wander Möglichkeiten, also je nach dem wie Fit ihr seid, gibt es sicherlich für jeden von euch etwas zu erleben. Wir haben uns nur die Sicht vom Leuchtturm aus angeschaut und sind nicht weiter wandern gegangen. Auf dem Rückweg haben wir an einem einsamen Strand gehalten, zu dem man kommt, wenn man unten ans Kap fährt und nicht Richtung Leuchtturm.

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Auf dem Rückweg sind wir über den Chapmans Peak gefahren, was wir euch auf jeden Fall empfehlen können. Vor allem auf dem Rückweg, umgeht ihr Stau, der sich nach Kalk Bay bildet. Außerdem ist dieser Peak einfach Atemberaubend schön!

Unser Abschiedsdinner hatten wir im Asuka, eine marokkanische asiatische Fusion Küche. Das Asuka ist für Süd Afrikanische Verhältnisse etwas teuerer, aber es lohnt sich. Wenn ihr in einer Gruppe unterwegs seid, dann bestellt einfach mehrere Gerichte und probiert alles durch. Aber auch zu zweit könnt ihr eure Gerichte teilen. Bestellempfehlung: Beef Teriyaki!

Wart ihr auch mal in Kapstadt und habt weitere Tipps oder Ergänzungen, dann würde ich mich sehr über eure Kommentare freuen. Ansonsten könnt ihr bei Magdalena nachschauen, denn sie hat auch einen tollen Post über Kapstadt geschrieben.

Hi, mein Name ist Storm, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich habe eine Vorliebe für minimalistische cleane Looks, welche ich euch hier auf unserem Blog präsentieren möchte. Vielen Dank für eure Zeit auf unserem Blog und für die liebe die ihr hinterlasst. Es bedeutet mir sehr viel Feedback von euch zu bekommen!

www.theadorabletwo.com

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